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HypoVereinsbank halten 24.01.2007
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien der HypoVereinsbank (ISIN DE0008022005 / WKN 802200) zu halten.
Die italienische UniCredito Italiano plane, die verbliebenen Aktionäre der HypoVereinsbank und der Bank Austria Creditanstalt im Rahmen eines Squeeze-Out-Verfahrens abzufinden.
Entsprechende Beschlüsse seien gestern gefasst worden. Nach Angaben der Italiener handle es sich hierbei um einen natürlichen Schritt zur weiteren Integration der Gruppe. So ließen sich die operativen Abstimmungsprozesse innerhalb des Konzerns durch eine Komplettübernahme vereinfachen. Derzeit halte UniCredit 95% der Geschäftsanteile der HypoVereinsbank. Damit sei ein Squeeze-Out-Verfahren möglich. Die verbliebenen Aktionäre der HypoVereinsbank sollten nach Angaben von UniCredit zu einem fairen Preis abgefunden werden. Eine entsprechende Vereinbarung solle bei der Hauptversammlung am 16. Mai getroffen werden.
Die Aktie der HypoVereinsbank reagiere auf die Nachricht deutlich positiv und notiere derzeit mit einem Aufschlag von 5,3% bei 36,38 Euro (12:00 Uhr). Da die UniCredit 95% der Geschäftsanteile an der HypoVereinsbank halte, könnten die verbliebenen Aktionäre den Squeeze-Out nicht verhindern. Allerdings bestehe die Möglichkeit, die Höhe des Abfindungspreises im Rahmen eines Spruchverfahrens gerichtlich überprüfen zu lassen. Der heutige deutliche Kursanstieg deute nun darauf hin, dass die verbliebenen Aktionäre auf ein hohes Abfindungsangebot setzen würden. Nach Händlerangaben erscheine dabei ein Angebotspreis von bis zu 38 Euro je HypoVereinsbank-Aktie möglich. Aus fundamentaler Sicht erscheine das Unternehmen auf dem aktuellen Kursniveau mit einem KGV 2007e von rund 14 bereits ausreichend bewertet. Spekulative Investoren könnten allerdings auch auf ein höheres Abfindungsangebot spekulieren.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der HypoVereinsbank zu halten. (24.01.2007/ac/a/d)
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